Hut ab vor all den beeindruckenden Frauen, mit denen wir zusammenarbeiten

Hut ab vor all den beeindruckenden Frauen, mit denen wir zusammenarbeiten
7th März 2020

Anlässlich des Internationalen Frauentags haben wir einige Kolleginnen aus der gesamten Firma dazu befragt, warum sie gerne für FabricAir arbeiten und wie sie sich selbst und ihre Rolle wahrnehmen.

Bei FabricAir diskutieren wir nicht über die Gleichstellung der Geschlechter - das ist auch nicht notwendig, da jede und jeder selbstverständlich als gleichwertig betrachtet wird. Wir beurteilen Leistung nach dem Verdienst und sonst nichts, unabhängig davon, wer wir sind. Das ist eine Arbeitskultur und wir sind stolz ein Teil davon zu sein.

"Die Arbeit in der Luftverteiltechnologie ist sehr bereichernd. Man kann erleben, wie die Ideen direkt verwirklicht werden, und man weiß, dass das Produkt, das man schafft, vielen Menschen nützt.“ Erklärt Onute Tamulioniene, Produktionsleiterin in Litauen.

Die Kollegen, mit denen ich gesprochen habe, sind alle stolz darauf, Teil eines wirklich vielfältigen, internationalen und interkulturellen Unternehmens zu sein, in dem wir die Gleichheit nicht als Leitwert aufschreiben müssen, denn sie ist ein selbstverständlicher Grundsatz.

"Ich finde es spannend, in einem internationalen Team zu arbeiten; wir sind ein Marketing-Team, das aus Männern und Frauen aus verschiedenen Ländern besteht. Natürlich gibt es kulturelle Unterschiede, aber alle sind starke Persönlichkeiten, die das Team inspirieren und bereichern."Sagt Nadja Pickel, Marketing Consultant, Deutschland/ Österreich. Und fährt fort:

"Bei FabricAir zählt die Leistung, nicht das Geschlecht, das man hat. Es ist schön zu erleben, dass auch in der HLK-Branche Frauen gute Positionen haben und zum Erfolg des Unternehmens beitragen".

Unsere Produktionsleiterin, Onute Tamulioniene, erklärt die Arbeitskultur unserer Fabrik, die auch der Unternehmenskultur entspricht, die wir in allen 11 Niederlassungen rund um den Globus haben:

"Wir haben einen großartigen Teamgeist und arbeiten über Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg zusammen, um das beste Produkt für unsere Kunden zu gewährleisten. Wir respektieren uns gegenseitig und jeder Einzelne bringt etwas Wertvolles in das Team ein - wir sind Fachexperten/innen in vielen Bereichen, wie z.B. Produktion, Qualitätskontrolle, Verpackung, Technik, Forschung und Entwicklung, etc.“ sagt sie und führt es aus:

"Produktverbesserungen können genauso von einer guten Idee in der Produktionsstätte kommen wie von einem F&E-Projekt - wir alle sind stolz auf das, was wir tun, und auf die Luftverteillösungen, die wir schaffen.".

Mit einer Karriere in einer traditionell männlich dominierten Branche werden wir oft von Freunden und Familie gefragt, wie es uns als Frau damit geht. Beim Arbeiten für das Unternehmen FabricAir ist dies jedoch kein Thema, denn das Geschlecht spielt keine Rolle.

Es mag unsere dänische Herkunft sein, die in unserer Unternehmenskultur eine Rolle spielt - die "Pippi-Langstrumpf-Haltung". Wie auch immer, es zählt der Verdienst, und jeder einzelne Kollege/ jede einzelne Kollegin wird nach seinen/ihren einzigartigen Stärken und dem, was er/sie in das Team einbringt, beurteilt.

Für diejenigen unter Ihnen, die Astrid Lindgrens berühmte Kinderbücher nicht gelesen haben: Pippi, die die Heldin der Geschichte ist, ist ein Mädchen, das dafür bekannt ist, Dinge auf ihre Weise zu tun, die stärkste Person der Welt zu sein und sich von niemandem unterkriegen zu lassen. Der Ausdruck Pippi Power ist mit ihrem berühmtesten Zitat verbunden: "Das habe ich noch nicht versucht, also bin ich wahrscheinlich gut darin!".

Einige der Frauen, mit denen ich sprach, haben während ihrer Ausbildung und ihrer Karriere leider nicht immer eine Gleichbehandlung erfahren.

"2007 kam ich nach Istanbul, etwa 500 km von meinem Wohnort entfernt, um Maschinenbau zu studieren. Wir waren nur 5 Mädchen in der 50-Personen-Klasse. Der Abteilungsleiter war immer voreingenommen gegenüber Studentinnen. Ich brach diese Voreingenommenheit und schloss mein Studium mit einem hohen Notendurchschnitt ab und begann sofort zu arbeiten.“Sagt Sevim Büberci, Vertriebsingenieurin im Innendienst, Türkei.

Nadja Pickel führt weiter aus: "Ich bin froh, dass ich meine Karriere zu einer Zeit begonnen habe, in der Frauen bereits für ihre  und unsere Rechte gekämpft und viel erreicht haben. Ich konnte frei wählen, was ich studieren und wo ich arbeiten wollte", sagt sie.

Als Autorin dieses Artikels kann ich mit meiner Erfahrung eine Anekdote erzählen. Als ich 2001 (!) an die CBS kam, um International Business zu studieren, war das erste, was unser Professor sagte: "Willkommen - die Hälfte der Klasse sind Frauen, und für Sie habe ich ein besonderes Willkommen, denn Sie sind hier, um zu lernen, wie ein Mann zu denken und zu handeln." Ich wäre fast aufgestanden und hinausgegangen, und meine Mitschülerinnen und Mitschüler, Frauen, wie auch Männer, hatten ähnliche Gedanken.

So wurde das Thema der Gleichstellung der Geschlechter zu etwas, das wir im Unterricht diskutierten, und einige Monate später luden wir eine Unternehmerin ein, um uns ihre Perspektiven zu zeigen. Sie sagte etwas, was mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist: Sie betonte, wie sie ihre (weiblichen) Stärken nutzt, um sich im Geschäft zurechtzufinden, und  dass sie dies als eine Qualität und nicht als Hindernis für ihre Karriere sieht.

Sie sagte auch voraus, dass, wenn meine Generation das Rentenalter erreicht hat, so etwas in 30 Jahren, mindestens die Hälfte, wenn nicht sogar die Mehrheit der Führungskräfte in der Wirtschaft weiblich sein wird, wegen der Art und Weise wie wir Frauen sind- kooperativ statt wetteifernd. Sie stellte fest, dass ihrer Erfahrung nach der kooperative Ansatz effizientere Führungskräfte hervorbringt und die Wirtschaft weiter vorantreibt, als es die klassischen "männlichen" Führungseigenschaften vermögen.

Ich fragte meine Kolleginnen daher, was sie über ihr Geschlecht in Bezug auf ihr Arbeitsleben denken.

"Auch heute gibt es noch Missstände und Ungerechtigkeiten im Vergleich zwischen Männern und Frauen, wie zum Beispiel unterschiedliche Gehälter. Das meine weiblichen Vorgängerinnen gekämpft haben, muss gewürdigt werden, und deshalb sollten wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen; stattdessen müssen wir sehen, was verbessert werden kann und wofür wir uns einsetzen sollten.“sagt Nadja Pickel und fährt fort:

"Ich habe festgestellt, dass wir Frauen oft sehr kritisch mit uns selbst und miteinander umgehen; deshalb arbeite ich daran, als Frau selbstbewusst zu sein und sicherzustellen, dass wir als Frauen uns gegenseitig unterstützen und für einander eintreten. Letztlich sollte es darauf ankommen, dass Leistung und Fähigkeit im Vordergrund stehen, unabhängig vom Geschlecht."

Sevim Büberci bringt die Rolle der Mutter in das Gespräch ein, wenn sie ihre Stärken als Frau im Ingenieurwesen formuliert:

"Ich denke, dass wir in menschlichen Beziehungen besser sind als Männer; es kann zum Beispiel leichter für uns sein, den Kunden zu überzeugen. Ich bin vor 18 Monaten Mutter geworden, und obwohl es mir schwer fällt, mein Baby zu Hause zu lassen, wenn ich jeden Tag zur Arbeit gehe, bin ich stolz auf meine Kontinuität und Karriere. Ich hoffe, dass das erste Ziel aller jungen Mädchen darin besteht, einen Beruf zu erlangen, und dass sie trotz aller Schwierigkeiten, auf die sie stoßen könnten, weiter kämpfen. Ich habe eine Tochter, und ich werde ihr das auf jeden Fall auch beibringen". sagt Sevim Büberci.

Es ist gut, für ein Unternehmen wie FabricAir zu arbeiten, in dem wir Frauen als gleichwertig betrachtet werden. Es ist ein Unternehmen, das die jede Rolle, wie z.B., die der berufstätigen Mutter, respektiert und unseren Wert als Menschen unabhängig vom Geschlecht sieht. Unser CEO, Brian Refsgaard, hat selbst drei wunderschöne Kinder und versteht daher den Wert des Familienlebens und einer guten Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Dies ermöglicht uns berufstätigen Müttern, viel effizienter zu arbeiten. Ein bisschen Flexibilität bei der Planung der Arbeitswoche bedeutet, dass wir keine Kompromisse bei unserer Karriere eingehen müssen, während wir kleine Kinder haben. Auf diese Weise trägt unser Unternehmen auch zur Ausbildung der nächsten Generation von Lufttechnik-Experten und Wirtschaftsfachleuten bei.

Wenn Sie an einer Karriere bei FabricAir interessiert sind, gehen Sie bitte auf www.fabricair.com/career, um unsere aktuellen Stellenangebote zu finden, oder senden Sie uns gerne eine Initiativbewerbung zu.

Dieser Artikel wurde von Marie Ravnholt Sannes, MarCom Managerin bei FabricAir, verfasst.